Sibylle Gädeke, Bühne und Bilder

Sibylle Gädekes Arbeit erstreckt sich auf drei Sparten: Bühnenbild, Kostümbild und bildende Kunst.

In allen drei Sparten steht der menschliche Körper im Mittelpunkt.

Ihre Arbeit ist Themen-bezogen: Im Theater entsteht das Werk auf der Grundlage eines Textes, in den freien Arbeit im Zusammenhang mit betitelten Serien („Frauen schauen Tiere an“, „Fische tragen“) oder in der Auseinandersetzung mit bereisten Orten („Reisebilder und Objekte“).

Ihr Ansatz ist immer dialogisch gedacht: Ausstattungen für die Bühne entstehen und entwickeln sich auch aus dem Dialog mit Regie, Schauspielern, Technik und Werkstätten und haben immer die Vermittlung einer Geschichte an das Publikum zum Ziel. Mit  ihren  Bildern ermöglicht Sibylle Gädeke häufig ein aktives Eingreifen des Betrachters (Würfelbilder: „Mali à pieds“, „Napoli Labberintho“, Mobilees: „Cambodia“, Kachelbilder: „Portraits“) und lädt so zu einem individuellen Dialog zwischen Werk und Rezipient ein.